Zinseszinsrechner
Der Zinseszinseffekt ist einer der mächtigsten Hebel beim Vermögensaufbau. Berechne hier wie dein Kapital durch regelmäßiges Sparen und Zinseszins über die Jahre wächst.
Was ist der Zinseszinseffekt?
Beim Zinseszins werden nicht nur die ursprünglichen Einlagen verzinst, sondern auch die bereits angefallenen Zinsen. Das führt zu einem exponentiellen Wachstum – je länger der Anlagezeitraum, desto stärker der Effekt.
Die Formel für eine Einmaleinlage lautet: K = K₀ × (1 + r/n)^(n×t) – wobei K₀ das Startkapital, r der Zinssatz, n die Verzinsungsperioden pro Jahr und t die Laufzeit in Jahren ist. Dieser Rechner arbeitet mit monatlicher Verzinsung.
Rechenbeispiele
Beispiel 1: 10.000 € Einmalanlage, 4 % Zinsen, 20 Jahre
Aus 10.000 € werden ohne weitere Einzahlungen bei 4 % Zinsen nach 20 Jahren etwa 22.167 € – mehr als das Doppelte des ursprünglichen Kapitals.
Beispiel 2: 100 € monatlich, 5 % Zinsen, 30 Jahre
Wer 30 Jahre lang monatlich 100 € bei 5 % anlegt, kommt auf ein Endkapital von rund 83.000 € – bei nur 36.000 € Einzahlungen.
Beispiel 3: 5.000 € + 200 €/Monat, 6 % Zinsen, 25 Jahre
Eine Kombination aus Einmaleinlage und regelmäßiger Sparrate ergibt nach 25 Jahren bei 6 % Zinsen rund 145.000 €.
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Häufige Fragen zum Zinseszins
Was ist der Unterschied zwischen einfachem Zins und Zinseszins?
Bei einfachem Zins wird nur das Startkapital verzinst. Beim Zinseszins werden auch die bereits angefallenen Zinsen wieder verzinst – das führt zu deutlich stärkerem Wachstum über lange Zeiträume.
Wie realistisch sind die Zinssätze?
Das hängt von der Anlageform ab. Sparkonten bieten aktuell 2–4 %, ETFs und Aktien historisch 6–9 % im langfristigen Durchschnitt. Höhere Zinsen bedeuten immer auch höheres Risiko.
Wird die KESt (Kapitalertragsteuer) berücksichtigt?
Nein – der Rechner zeigt Bruttowerte ohne Steuerabzug. In Österreich beträgt die KESt 27,5 % auf Kapitalerträge. Das tatsächliche Nettoergebnis ist entsprechend niedriger.
Was bedeutet monatliche Verzinsung?
Der Jahreszinssatz wird durch 12 geteilt und monatlich auf das aktuelle Kapital angewendet. Das führt zu einem leicht höheren Endwert als bei jährlicher Verzinsung.
Gilt das auch für ETF-Sparpläne?
Prinzipiell ja – ETF-Sparpläne funktionieren nach demselben Prinzip. Der angenommene Zinssatz entspricht dann der erwarteten jährlichen Rendite des ETFs.
⚠️ Alle Berechnungen sind Richtwerte ohne Berücksichtigung von Steuern, Inflation oder Gebühren. Keine Anlageberatung.
Zuletzt aktualisiert: September 2026