Stundenkosten-Rechner Österreich

Was kostet ein Mitarbeiter wirklich pro Stunde? Und was solltest du als Unternehmer oder Subunternehmer verrechnen? Dieser Rechner berechnet Selbstkosten, Overhead und den empfohlenen Verrechnungssatz – Schritt für Schritt.

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Gehalt
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Arbeitszeit
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Verrechnung

Schritt 1: Bruttogehalt

13. und 14. Gehalt (Urlaubs- und Weihnachtsgeld)

So funktioniert die Berechnung

Die tatsächlichen Kosten eines Mitarbeiters übersteigen das Bruttogehalt erheblich. Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich Sozialversicherungsbeiträge, Dienstgeberbeitrag, Kommunalsteuer und den BV-Beitrag (Abfertigung neu). Diese Lohnnebenkosten betragen in Österreich typisch rund 30 % des Bruttogehalts.

Im zweiten Schritt werden die tatsächlich produktiven Stunden berechnet – denn nicht jede Stunde am Arbeitsplatz ist für Kunden verrechenbar. Meetings, Verwaltung, Akquise und Fahrtzeiten sind unproduktiv. Dividiert man die Gesamtkosten durch die produktiven Stunden, erhält man den Selbstkostensatz.

Der Verrechnungssatz ergibt sich aus dem Selbstkostensatz plus Overhead, Gewinn, Wagnis und Skonto. Dieser Betrag ist das Minimum, das man einem Kunden pro Stunde in Rechnung stellen sollte um profitabel zu arbeiten.

Lohnnebenkosten Österreich 2026

Abgabe Satz Basis
DG-SV-Anteil21,63 %Bruttogehalt
Dienstgeberbeitrag (DB)3,70 %Bruttogehalt
Zuschlag zum DB (DZ)0,38 %Bruttogehalt
Kommunalsteuer3,00 %Bruttogehalt
BV-Beitrag (Abfertigung neu)1,53 %Bruttogehalt
Gesamt Lohnnebenkosten≈ 30,24 %

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Häufige Fragen

Was sind Lohnnebenkosten in Österreich?

Lohnnebenkosten sind alle Abgaben, die der Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt bezahlt – Sozialversicherung, Dienstgeberbeitrag, Kommunalsteuer und BV-Beitrag. Sie betragen in Österreich ca. 30 % des Bruttogehalts.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstkosten und Verrechnungssatz?

Der Selbstkostensatz deckt nur die direkten Personalkosten pro produktiver Stunde. Der Verrechnungssatz enthält zusätzlich Overhead, Gewinn, Wagnis und Skonto – also das, was man dem Kunden tatsächlich in Rechnung stellen sollte.

Wie viele produktive Stunden hat ein Mitarbeiter pro Jahr?

Nach Abzug von Wochenenden, Feiertagen, Urlaub, Krankenstand und unproduktiver Arbeitszeit bleiben typisch 1.200–1.600 Stunden pro Jahr. Der genaue Wert hängt von Branche und internen Prozessen ab.

Was ist der BV-Beitrag (Abfertigung neu)?

Seit 2003 zahlen Arbeitgeber in Österreich 1,53 % des Bruttogehalts in eine betriebliche Vorsorgekasse (BVK) ein. Dieser Betrag gehört dem Arbeitnehmer und kann bei Beendigung des Dienstverhältnisses ausgezahlt oder weitergeführt werden.

Was bedeutet Wagnis-Zuschlag?

Der Wagnis-Zuschlag deckt unvorhergesehene Risiken ab – Zahlungsausfälle, Haftungsrisiken, unerwartete Mehrarbeit. Üblich sind 5–10 % auf den kostendeckenden Stundensatz.

⚠️ Alle Berechnungen dienen als Richtwerte und ersetzen keine individuelle steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026 · Sätze Stand 2026